logo epidat: epigraphische Datenbank

menu IT epigraphy Steinheim-Institute contact us

Frankfurt am Main, Battonnstraße 3798 inscriptions (1272-1828)

information   inscriptions   full-text-search   map   indices  
Inv.-Nr.:
year:
    «    [2236/3798]    »     »|
Edition Kommentar Stilmittel Beschreibung Personalia Quellen Foto
Export: TEI P5 plain text
top of the page

Name

Jendle bat Meir Falk KaZ ∞ Selkle Falk [29.11.1811]          

top of the page

Edition und Übersetzung

‎‏פ״ט א״ח יענדלה אשת כ״ה זעלקל[י] פאלק‏‎
‎‏כ״ץ בת כ׳ מאיר פאלק כ״ץ ז״ל נפטר׳‏‎ Hier ist geborgen, die tüchtige Gattin, Jendle, Gattin des geehrten Herrn Selkle Falk
‎‏יום וי״ו י״ג ונקבר׳ יום א׳ ט״ו כסלי[ו תקע״ב לפ״ק]‏‎ KaZ, Tochter des geehrten Meir Falk KaZ, sein Andenken zum Segen, sie verschied
‎‏[ר]כה בשנים ידה עשתה נ[דנות]‏‎ Tag sechs, 13. und wurde begraben Tag 1, 15. Kislev 572 der kleinen Zählung.
‎‏לעני׳ הגונים פיזר אל קרובים‏‎ 5 Zart an Jahren, ihre Hand erwies Wohltaten
‎‏ולרחוקים זכרו לדור דורים ם״ז !‏‎ würdige Armen, sie gab großzügig Nahen
‎‏ובשכר של שמירות שבת וי״ט‏‎ und Fremden, gedenket (ihrer) Gerneration um Generation. Um dessetnwillen
‎‏בכניסם מראשונים ובצאתם‏‎ und zum Lohn für die Einhaltung des Schabbats und der Feiertage,
‎‏מאחרוני׳ תנצב״ה עם נצו״צ בג״ע א״ס‏‎ bei deren Eintritt sie von den Ersten und bei deren Ausgang
 Oberkantenzeile
‎‏א׳ ר׳ זעלקלי פאלק תקע״ב ל׳‏‎ 10 von den Letzten war, sei ihre Seele eingebunden in das Bündel des Lebens mit den Seelen der gerechten Männer und Frauen im Garten Eden, Amen Sela
top of the page

Kommentar

Datierung Gestorben, Freitag, 29.11.1811


Laut sk wurde Jendle (HoSt 1102) oben auf dem Friedhof, nahe der Südmauer begraben; zu ihren Füßen gerichtet steht das Grabmal des Vorstehers David Kohen.
Oberkantenzeile: Anstelle des Namens der Verstorbenen, steht: "Gattin des ..." geschrieben.
Zl 1: Spr 31,10, hier als "Titel" gedacht.
Zl 4a: Vgl. BerR 90,3, dort vom 30jährigen Josef gesagt.
Zln 5b/6a: Vgl. Ps 112,9.
Zl 6b: Jes 51,8; das letzte Wort ist verschrieben.
Zln 8/9a: Gemeint ist, daß Jendle den Schabbat und die Feiertage und die damit verbundenen Gesetzte und Gebote sehr genau einhielt. "Von den Ersten ... Letzten" erinnert an bSot 42b und den Lob für Männer, wenn sie unter den "ersten Zehn" zum Gebet waren.

Abkürzung Abkürzungszeichen:Kreis, Tilde und Schnörkel; Satztrenner: nein.

top of the page

Stilmittel


Reim auf -nim in Zln 4/5 und 8/9.
Akrostichon ‎‏יענדלה פאלק ז״ל‏‎, Jendle Falk, ihr Andenken zum Segen, in Zln 4-6, mit größeren Buchstaben angezeigt.

top of the page

Beschreibung


Beschreibung Rechteckige Stele mit schmalem Rahmen. Das Schriftfeld schließt mit einem eingezogenen Rundbogen. Darüber eine Kopfzeile, die dem Bogenverlauf folgt. Die oberkante ist mit einer Zeile beschriftet.
Zustand Der Stein ist in mindestens vier Bruchstücke zerschlagen, von denen zwei, mit dem überwiegendem Teil der Inschrift, geblieben sind.

top of the page

Zur Person


Jentle heiratete am 7.1.1784 (ET: um 1780) Selkle, den Bruder ihres Vaters und wohnte im Haus Falke. Sie starb im Alter von 46 Jahren.

top of the page

Zur Familie


Vater: Meir S. Mordechai Falk KaZ (nicht bei Ho, ET 25.XI.1799)
Mutter: Schönle T. Juspa Deutz (nicht bei Ho, ET 12.II.1791)
Gatte: Selkle S. Mordechai Falk KaZ (Nr. ffb-1261, Ho 4917, ET 26.V.1818)
Kinder: Marx, in Paris gest. (ET 29.III.1819); Charlotte G. Löb Wohl, gest. 16.X.1874.

top of the page

Quellen / Sekundärliteratur

sk, 56/11, Nr. 67


MF, S. 870, Nr. 4 (ET: 920-4)

ET 29.XI.1811
Dietz, S. 78 (erwähnt den Gatten)
Ho 4668
HoNam S. 706: Falk Jendle
HoEd: Oberkantenzeile fehlt bei Ho. Zl 2 ‎‏שנפטר׳‏‎, im Text ‎‏נפטר׳‏‎. Zl 3 ‎‏יו׳‏‎, im Text ‎‏יום‏‎. Zl 4 ‎‏נדנות‏‎, im Text stand sehr wahrscheinlich ‎‏נדבות‏‎. Zl 6 ‎‏ב״ז‏‎, wie es korrekt wäre, im Text Verschreiber ‎‏ם״ז‏‎. Zl 7 ‎‏שמירת‏‎, im Text ‎‏שמירות‏‎. Zl 9 ‎‏מאחרונים‏‎, im Text ‎‏מאחרוני׳‏‎. Ho kennzeichnet das Akrostichon, so wie im Text, mit größeren Buchstaben. Allerdings hat er die beiden letzten Buchstaben des Akrostichons (für ‎‏ז״ל‏‎) nicht hervorgehoben.
HoSt 1102

top of the page

Fotografien

  «   »

Andreas Hemstege

heutiges Foto
recto

Fragmente

Dem nur fragmentarisch erhaltenen Stein mit der Inv.-Nr. ffb-1263 konnte das Fragment ffb-1264 zugeordnet werden.

Andreas Hemstege

heutiges Foto
recto
heutiges Foto
recto
top of the page

Zitation der Inschrift

Digitale Edition - Jüdischer Friedhof Frankfurt am Main, Battonnstraße, ffb-1263
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=ffb-1263
(last modified - 2013-12-04 04:58)

Recherche im Gesamtbestand - Kontextualisierungen

An dieser Stelle sollen ausgehend von der obigen Inschrift Einstiege/Ausstiege in den epigraphischen Gesamtbestand (28963 Inschriften) angeboten werden.

Inschriften des Jahres 1811

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

 

contact us
Creative Commons Lizenzvertrag
http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=ffb-1263
is licensed under a
Creative Commons Attribution 4.0 International License
Valid XHTML 1.0 Strict
letztes update: 2014-11-23
powered by
tustep-logo
TUSCRIPT modul