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Frankfurt am Main, Battonnstraße 3875 Inschriften (1272-1828)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID ffb-1186
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Frankfurt am Main, Battonnstraße, ffb-1186: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?ffb-1186

Name

Täuben ⚭ Löb Flesch [11.04.1720]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏מרת טייבן א״ר ליב ולעש‏‎ Frau Täuben, Gattin des Herrn Löb Flesch
‎‏בירן בוים‏‎ Birnbaum
‎‏אשה יראת ה׳ פה טמונה‏‎ Eine gottesfürchtige Frau ist hier geborgen,
‎‏׃ שבחה ותהלתה מי מנה‏‎ ihr Lob und ihren Ruhm, wer zählte (sie),
‎‏׃ השכימה ו]הע[ריבה לב״ה‏‎ 5 (sie machte sich) frühmorgens und abends auf zur Synagoge
‎‏להתפלל [ל]אל השוכן‏‎ zu beten zu Gott, der weilt
‎‏מעונה [וג״ח לכל אדם]‏‎ in der Wohnstatt, und Liebeswerk jedem Menschen
‎‏[בכל עת וזמן ...]‏‎ stets und allezeit ...
‎‏. ..‏‎ ...
‎‏. ..‏‎ 10 ...

Kommentar

Datierung Gestorben, Donnerstag, 11.04.1720
Das Sterbedatum von Täuben (in sk und MF: ‎‏טייכה‏‎, Teiche), der 3. Nissan 480 = 11.4.1720, ist aus sk und MF bekannt.
Zl 4b: Vgl. Num 23,10.
Zl 5: Vgl. 1 Sam 17,16 und Auslegung dessen in bSot 42b; vgl. auch bSan 111b u.ö.
Zln 6b/7a: Diese Gottesbezeichnung, abgeleitet aus Dtn 33,27, ist vorallem aus der Pessach-Haggada bekannt. ‎‏מעונה‏‎, Wohnstatt, ist der fünfte der sieben Himmel (vgl. bHag 12b); alef-lamed-Ligatur
Zl 8: ‎‏בכל עת וזמן‏‎, zu jeder Zeit und Zeit, hier übersetzt als "stets und allezeit".
Abkürzung Blüten

Stilmittel

Reim auf -ah in Zl 3-5.

Beschreibung

Beschreibung Stele mit eingezogenem Rundbogen, rechts eine Rosette; der obere Rahmen rechts und links senkrecht scharriert; der erhöhte Kopfzeilenbereich setzt sich in je einem Schmuckelement (Schleife?) fort. Im eingezogenen Rundbogen des vertieften Schriftfeldes das Hauszeichen, erhaben.
Hauszeichen Baum
Zustand Beschädigung am linken oberen Rahmen (fehlende Rosette); die untere Hälfte des Steins stark verwittert, mindestens drei Zeilen gänzlich unlesbar.

Zur Person

Täuben wohnte im Haus Birnbaum.

Zur Familie

Vater: Dewle Komez S. Aberle (ET 16.I.1672)
Mutter: Sorle T. Zeligmann (ET 21.III.1677)
Gatte: Löb Flesch Birnbaum (Nr. ffb-1156, Ho 5579, ET 7.III.1719)
Kinder: Awrom Flasche zum Birnbaum (6.X.1744); Dewle Flasche zum Birnbaum (ET 23.X.1738); Gumprecht Flasche zum Birnbaum (ET 3.VI.1756); Rehel G. Schlome Wol (ET 28.IV.1754); Made G. Awrom Fulda zum Birnbaum (ET 13.IV.1750); Dertzchen (ET 5.II.1758)

Quellen / Sekundärliteratur

sk, 17/21, Nr. 38
MF, S. 142, Nr. 5 (gest. Tag 5, 3. Nissan 1720)
ET 11.IV.1720
Ho 5580
HoNam S. 706: Flesch, Taube z. Birnbaum
HoEd: Zl 3 ‎‏ד׳‏‎, im Text ‎‏ה׳‏‎. Zl 5 ‎‏השכמה והערבה‏‎, im Text ‎‏השכימה והעריבה‏‎; ‎‏לבה״כ‏‎, im Text ‎‏לב״ה‏‎.
HoSt 482

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Frankfurt am Main, Battonnstraße, ffb-1186
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(letzte Änderungen - 2015-07-30 13:29)

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