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Frankfurt am Main, Battonnstraße 3797 inscriptions (1272-1828)

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Inv.-Nr.:
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Name

Bella bat Ascher (Bella zum weißen Widder) [1610-1624]          

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Edition und Übersetzung

‎‏הרבנית בילא צום‏‎ Die Rabbinersgattin Bella zum
‎‏[וויישין]‏‎ weißen
‎‏[וידר פ״ט הרבנית הגונה]‏‎ Widder. Hier ist geborgen die würdige Rabbinersgattin
‎‏[.....ה הוא ... מעשיה]‏‎ ... ihre guten Taten,
‎‏[טובים מי מנה הישרה]‏‎ 5 wer zählte sie? Die Aufrechte,
‎‏[מ׳ ביל׳ בת ר׳ אשר ז״ל]‏‎ Frau Bella, Tochter des Herrn Ascher, sein Andenken zum Segen,
‎‏[נפ׳ יום .....]‏‎ verschieden (am) Tag .....
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Kommentar

Datierung Gestorben zwischen 1610-1624


Der Grabstein konnte aufgrund der erhaltenen Kopfzeile und seiner Lage identifiziert werden, da er im sk-Eintrag von Hirz Ahrweiler (Nr. 1112, Ho 1086, HoSt 488+449, ET 2.XI.1678) erwhänt ist, neben dessen Grabstein dieser Stein liegt. Das Sterbejahr Belas liegt zwischen 1510 und 1624, da das Haus Widder erst seit 1510 besteht und sie keinen eigenen Eintrag im sk hat, das mit dem Jahr 1624 beginnt. ET vermutet, daß Belas Vater Ascher Amschel Landau-Ochse zum weißen Widder, Sohn des Jischai, ist (Nr. 0734, Ho 442, HoSt 736, ET 21.VIII.1610). Wenn dies zutrifft, läßt sich das Sterbejahr weiter eingrenzen, da er laut Inschrift bei Belas Tod bereits gestorben war. Demnach wäre sie zwischen 1610 und 1624 gestorben. Einen weiteren Hinweis auf die Identität Belas gibt der Titel "Rabbinersgattin". Da der Name ihres Gatten jedoch offensichtlich in der Inschrift nicht erwhänt ist, kann man davon ausgehen, daß er bei ihrem Tod noch lebte. Die Gattinen der Frankfurter Rabbiner jener Zeit sind jedoch alle bekannt, und Bela ist nirgends verzeichnet. Damit ist sie entweder eine sehr jung verstorbene Gattin eines Rabbiners, die ET nicht kennt, oder ihr Gatte war nicht in Frankfurt, sondern außerhalb Rabbiner.
Zl 5: vgl. Num 23,10.
Zl 6: Das Sterbedatum fehlte schon zu Ho's Zeiten. Daher ist die Inschrift bei ihm auch unter den letzten, nicht datierten Inschriften eingereiht.

Abkürzung Abkürzungszeichen und Satztrenner: nicht mehr auszumachen

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Beschreibung


Beschreibung Stele mit geradem Abschluß. Das vertiefte Schriftfeld schließt trapezförmig, darüber auf dem Rahmen eine Kopfzeile.
Symbol keine
Hauszeichen keins
Zustand Der Grabstein ist im unteren Teil gebrochen und liegt. Die rechte obere Ecke ist ebenfalls abgebrochen und liegt daneben. Der Stein ist so stark verwittert, daß die Inschrift - abgesehen von der Kopfzeile - nach Ho ergänzt werden mußte. Die Zeilenaufteilung war nicht mehr zu überprüfen.

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Zur Familie


Vater: Ascher (siehe unten)
Mutter: ET unbekannt
Gatte: ET unbekannt
Kinder: ET unbekannt

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Quellen / Sekundärliteratur

Erwhänt in sk, S. 521, Nr. 43


MF: -

ET Band Reste, Ho 5586
Ho 5586
HoNam S. 698: Bele T. Ascher z. w. Widder
HoEd: Zl 1: ‎‏בילא‏‎, im Text ‎‏בילה‏‎. Der Rest der Inschrift ist nicht mehr zu überprüfen.
HoSt 565

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Fotografien

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Andreas Hemstege

heutiges Foto
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Zitation der Inschrift

Digitale Edition - Jüdischer Friedhof Frankfurt am Main, Battonnstraße, ffb-1132
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=ffb-1132
(last modified - 2010-09-13 07:01)

 

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letztes update: 2014-01-31
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