(1272-1828)
| ID | ffb-902 |
| Lizenz | Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY] |
| Zitation | Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Frankfurt am Main, Battonnstraße, ffb-902: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?ffb-902 |
| {וישכב דוד} עם אבותיו זקן | Und David legte sich zu seinen Vätern, dieser | ||||
| {זה ק}נה חכמה בנגלה | Betagter erwarb Weisheit im Offenbaren | ||||
| {ונס}תר הרב מהור״ר | und im Verborgenen, der Rabbiner, unser Lehrer und Meister | ||||
| {דוד במ׳} נתן גרין | David, Sohn des Herrn Natan Grünhut, | ||||
| {הוט נפטר} ונקבר | 5 | verschieden und begraben | |||
| {ביום ב׳ כ״ב אדר שני תפ״ג לפ״ק} | am Tag 2, 22. des zweiten Adar 483 nach kleiner Zählung. | ||||
| {תנצב״ה} | Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens | ||||
Datierung Gestorben Montag, 29.03.1723
Die Eltern von David heirateten im Jahr 1643.
Alle drei Söhne des David starben kinderlos. (Dietz, S.128)
David Grünhut hat sich durch verschiedene Werke und Editionen bekannt gemacht (s. Rabbinen, S. 92, Anm. 10). Wegen einer kabbalistischen Schrift bekam er Schwierigkeiten mit dem Vorstand des Frankfurter Rabbinats, der beschloß, daß David Grünhut das Buch in Frankfurt weder verkaufen noch verschenken dürfe (Rabbinen, S.92f.).
Er verließ Franfurt und nahm eine Rabbinerstelle im Kreise Idstein an, kehrte später wieder zurück und wurde Klausrabbiner im "neuen Forschungshause" (Rabbinen, S. 93).
Es bestanden sehr nahe Beziehungen der Familien Günzburg-Grünhut zur Familie des R. Moses Isserlen (Rabbinen, I, S. 275).
In seinem Werk מגדל דוד (Migdal David, Der Turm Davids) findet sich auf dem Titelblatt der Stammbaum der Familie, sowohl väterlicher- wie auch mütterlicherseits; seine Mutter stammte aus der bekannten Familie Günzburg (Rabbinen, I, S. 296).
Zl 1: 1Kön 2,10
Zl 2: vgl. bQid 32b (evtl. vgl. Spr 4,5). Ein Hinweis auf die Beschäftigung von David Grünhut mit kabbalistischen Schriften (vgl. Rabbinen, S. 92f.)
Abkürzung
Satztrenner: nein
Maße
63x61x17 cm
Beschreibung
Aufgrund der starken Verwitterung sind wenig Gestaltungselemente zu erkennen, wohl Stele mit leicht gebogenem Abschluß, urspünglich vermutlich mit zwei Rosetten.
Zustand
Sehr stark verwittert, abgebrochen
Vater: Nathan zum grünen Hut (ET 26.I.1684)
Mutter: Schöngen von Hildesheim, T. Schimeon (ET 11.X.1671)
Gattin: Edel T. Mendlen Homburg (ET 9.V.1709)
Kinder: Awraham (ET 1.IX.1739); Schimon (ET 27.V.1750); Mendle (ET 1.V.1762); Sprints G. Jisrol Bikkert z. Sperber (ET 5.II.1760); Tochter verh. mit Lejb S. Sender aus Amsterdam; Tochter verh. mit Itsek (? Würzburg).
sk, 18/15, Nr. 11
MF, S. 152, Eintrag 4
Kaufmann, Ergänzungen, S. 761
ET 29.III.1723
Dietz, S. 128
Lö, Jüdische Grabsteine, in: Blätter ..., IV. Jg., Nr. 2, S. 23
Ho, Rabb., Anhang I, S. 83, 92, 93, 103, 109, 275 und 296.
Ho 1804
HoNam S. 710: Grünhut Dav.
HoEd: keine Abweichungen
HoSt 114
Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Frankfurt am Main, Battonnstraße,
ffb-902
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=ffb-902
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