(1272-1828)
| יוזביל אופנהיים | Joswel Oppenheim | ||||
| פה טמון איש | Hier ist geborgen Mann, | ||||
| חכם ונבון בארץ ׃ הוא | der Weise und Einsichtige in Lande, er, | ||||
| יוסף השליט על הארץ | Josef der Gebieter über das Land, | ||||
| [הפ]רנס והמנהיג ועוסק | 5 | der Vorsteher und Leiter, der sich beschäftigt | |||
| כ[ל] ימיו בצרכי ציבור | all seine Tage mit den Anliegen der Gemeinschaft | ||||
| [ב]אמונה ׃ בן פרת יוסף | in Treue, ein fruchtbarer Reis, Josef, | ||||
| [עלי עין] | an der Quelle | ||||
| [... אברהם יוסף בן] | ... Awraham Josef, Sohn | ||||
| [הר״ר יודא זצ״ל ...] | 10 | des Meisters, Herrn Juda, das Andenken des Gerechten sei zum Segen. .... | |||
Datierung Gestorben und begraben 1598 ?;
Gestorben, um 1598(?)
Leider ist der Stein eingesunken und damit sind die Zeilen mit dem Todesdatum nicht zugänglich. Ho reiht diese Inschrift unter den undatierten. Weshalb er das Datum nicht las ist heute nicht festzustellen. Deuten die Punkte am Ende der Ho-Abschrift darauf hin, daß der Steinschon damals eingesunken war? oder war das Datum damals schon verwittert, oder knifflig formuliert? ET gibt das Todesjahr mit um 1598 an, Dietz schreibt 1593. Die Form des Steines deutet darauf hin, daß beide vom tatsächlichen Todesjahr nicht weit entfernt liegen, blos, wer liegt weiter?
Zl 3a: Gen 41,38; vom Pharao zu Josef gesagt. Somit spielt dieser Vers auf den Namen des Verstorbenen.
Zl 4: Gen 42,6, ebenfalls über den biblischen Josef gesagt.
Zln 5b/7a: ShemR 6,2.
Zln 7b/8a: Gen 49,22; Jakobs Segen für Josef, wiederum eine Anspielung auf den Namen des Verstorbenen. Vielleicht bezieht sich dieser Vers insbesondere auf seine sieben Kinder.
Abkürzung Nicht auszumachen; Satztrenner: Doppelraute.
Reim
auf -arez in Zln 3/4 und vielleicht auf -nah in Zln 7 und (der eingesunkenen) Zl 8.
Maße
(80) x 104 x 20 cm
Beschreibung
Rechteckige Stele mit gekehltem Rahmen. Das Schriftfeld schließt trapezförmig ab. Darüber eine Kopfzeile mit dem Alltagsnamen des Verstorbenen.
Zustand
Der Stein ist teilweise eingesunken. Der rechte mittlere Bereich des Schriftfeldes ist beschädigt.
Joswel Oppenheim heiratete um 1571 und wohnte im Haus weißer Löwe. Laut Dietz werden er und sein Bruder Mosche seit 1575 als Handelsgesellschafter genannt und bezahlen 1590 die höchste Steuer, ihr Kapital wurde auf 160,000 Gulden geschätzt.
Vater: Löb Oppenheim zum Riesen in Worms, in Wormsgestorben? (ET 1572 oder 73)
Mutter: Sorlin (ET um 1580), vielleicht identisch mit Riwka Serlen T. Meir Hakohen (Nr. ffb-0760, Ho 277, ET 23.I.1579)
Gattin: Bella T. Meir (Nr. ffb-0688, Ho 431, ET 9.III.1610)
Kinder: Löb, der 1634 starb (nicht bei Ho, ET 20.III.1634); Meir, der sich mit seinen Kindern taufen ließ und fortan Joh. Daniel Liechtenstein hieß (ET um 1640?); Edel Grotwol (Nr. ffb-0421, Ho 792, ET 2.XI.1654). Von den insgesamt sieben Kindern sind vier namentlich nicht bekannt.
ET um 1598
Dietz, S. 211
Ho 5592
HoNam S. 727: Oppenheim Josbel
HoEd: Zl 1 יוזבל אפנהיים, im Text יוזביל אופנהיים. Zl 2 פ״ט, im Text פה טמון. Zl 5 ומנהיג, im Text והמנהיג.
HoSt 796
Digitale Edition - Jüdischer Friedhof Frankfurt am Main, Battonnstraße,
ffb-271
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=ffb-271
(last modified - 2013-12-04 04:58)
An dieser Stelle sollen ausgehend von der obigen Inschrift Einstiege/Ausstiege in den epigraphischen Gesamtbestand (30469 Inschriften) angeboten werden.
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