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Duisburg, Sternbuschweg (Feld 22) 41 inscriptions (1734-1962)

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Name

Jehuda ben Arje Gans (Levi Gans) [05.02.1873]          

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Edition und Übersetzung

‎‏פ״נ‏‎ Hier ist begraben
‎‏איש נדיב הלך בתמים‏‎ ein wohltätiger Mann, ›er ging in Lauterkeit‹,
‎‏מעשיו היו באמונה שלמים‏‎ seine Taten waren in vollkommener Treue,
‎‏צדקתו היו טובים כטל‏‎ seine Wohltätigkeiten waren (wohltuend) ›wie Tau
‎‏וכרביבים‏‎ 5 und wie Güsse‹,
‎‏משביע ל[ר]עבים לרחוקים‏‎ er sättigte Hungernde, die Fernen
‎‏ולקרובים‏‎ und die Nahen,
‎‏שמו היה נודע באהבים‏‎ sein Name war bekannt in mitten der Frommen,
‎‏ה״ה יהודה בן כהר״ר אריה‏‎ es ist Jehuda, Sohn des geehrten Meisters, Herrn Arje
‎‏גאנס יצ״ו‏‎ 10 Gans, sein ›Fels und Erlöser‹ behüte ihn,
‎‏נפטר ביום ד׳ ח׳ שבט תרל״ג‏‎ verschieden am Tag 4, 8. Schwat 633
‎‏לפ״ק‏‎ der kleinen Zählung.
‎‏תנצב״ה‏‎ Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens
 Rückseite
Hier ruht
Levi Gans 15
geb. den 22. Febr. 1831
gest. den 5. Febr. 1873.

 

 Zl 2: Nach Ps 84,12  Zl 4f: Dtn 32,2  Zl 10: Ps 19,15

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Kommentar

Datierung Geboren 22.02.1831; gestorben Mittwoch, 05.02.1873


Zl 10: Dieser Segenswunsch deutet darauf hin, daß der Vater beim Tode Levi Gans noch am Leben war.

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Stilmittel


Reim Endreim auf -im in Zln 2-8.

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Beschreibung


Maße 190 x 60 x 19
Lage Grabstein vom alten Ruhrorter Friedhof (G 14); heute auf dem Friedhof am Sternbuschweg, Feld 22
Beschreibung Stele mit leicht auskragendem, eingezogenen flachen Dreiecksgiebel; das vertiefte Schriftfeld schließt mit einem vorgeblendeten Maßwerkdreipassbogen.
Zustand Das Grabmal war in mehrere Teile zerbrochen und wurde wieder zusammengesetzt.

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Zur Person


Levi Gans stammte aus (Dortmund-)Hörde und heiratete im Oktober 1862 Malchen Abraham, die Tochter der Agathe Weismann und des Levy Abraham. Gemeinsam hatten sie die Tochter Jettchen (geb. 1863) und den Sohn Samuel, der 1923 in den Vorstand der Zionistischen Vereinigung Ruhrort gewählt wurde. Die Witwe lebte 1877 noch als Kleinhändlerin auf der Königstraße (der heutigen Amtsgerichtsstraße).

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Zur Familie


Schwiegermutter: Agathe Weismann (Ruhrort 8; heute Duisburg, Friedhof Sternbuschweg, Feld 22, Grabstein Nr. du2-7008)

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Quellen / Sekundärliteratur



vR: Gans, Levi / Gans, Levy: 449, 530
Kurt Walter: Jüdisches Leben in Ruhrort, Duisburg 2011, S. 57.

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Fotografien

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Epigraphisches Bildarchiv, Steinheim-Institut

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition - Jüdischer Friedhof Duisburg, Sternbuschweg (Feld 22), du2-7011
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=du2-7011
(last modified - 2011-12-21 12:05)

Recherche im Gesamtbestand - Kontextualisierungen

An dieser Stelle sollen ausgehend von der obigen Inschrift Einstiege/Ausstiege in den epigraphischen Gesamtbestand (27103 Inschriften) angeboten werden.

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letztes update: 2014-03-27
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