(1621-1873)
| האבן הזאת | ›Dieser Stein‹ ist | ||||
| מצבה לרא׳ | Denkmal zu Häupten | ||||
| מאיר בר | des Meir, Sohn | ||||
| יעקב נפט׳ | des Jaakow, verschieden | ||||
| יו׳ ו׳ ה׳ אייר | 5 | Tag 6, 5. Ijar | |||
| שנת ת״ז | des Jahres 407 | ||||
Zl 1: Gen 28,22
Datierung Gestorben Freitag, 10.05.1647
Editionsgeschichte Radday/Hommen, Nr. 2
Memorbucheintrag Nr. 35:
מאיר ב״ר יעקב ז״ל נפטר בש״ט פה עיר לינץ ונקבר אצל ריינעג ה׳ אייר שנת ת״ז ל׳ פה פרייזך
Meir, Sohn des Herrn Jaakow, sein Andenken zum Segen, verschieden mit gutem Namen hier, Stadt Linz, und begraben bei Reineg [=Rheineck], 5. Ijar des Jahres 407 der Zählung, hier Preisech [= Breisig]
"Meier Jakob", so ließe sich der Name auch fassen, ist in das Memorbuch aufgenommen worden, ohne dass Gattin oder Kinder dafür gespendet hätten. Es vermerkt den Umstand, dass Meir nicht in Rheineck oder Breisig, sondern im rechtsrheinischen Linz gestorben ist, wo er geschäftlich zu tun gehabt haben mag. Knapper kann die Inschrift, kann der Memorbucheintrag kaum ausfallen; der sechste Wochentag hätte als "Rüsttag" des Schabbats einen Namen, und auch fehlt hier der meist abschließende Segenswunsch. Indizien für einen Tod ohne Hinterbliebene und Verwandte, eine Bestattung und Ehrung allein durch die kleine Gemeinschaft im Kollektiv?
Material Basaltlava
Beschreibung
Schmal hochrechteckige Stele ohne Rahmen.
Schrift
Relativ große, leicht unregelmäßige Buchstaben.
Michael Brocke: "Die Inschriften des Friedhofs von Burg Rheineck - Bad Breisig (1621-1873)", in: Ein edler Stein sei sein Baldachin. Jüdische Friedhöfe in Rheinland-Pfalz, hrsg. vom Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz, Speyer 1996, S. 173-210, hier S. 178.
An dieser Stelle sollen ausgehend von der obigen Inschrift Einstiege/Ausstiege in den epigraphischen Gesamtbestand (25417 Inschriften) angeboten werden.
to be done ...
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