logo epidat: epigraphische Datenbank

menu IT epigraphy Steinheim-Institute contact us

Bayreuth 957 inscriptions (1787-heute)

information   inscriptions   full-text-search   map   sources   indices   site plan (PDF)
Inv.-Nr.:
year:
    «    [177/957]    »     »|
Edition Kommentar Personalia Quellen Foto
Export: TEI P5 plain text
top of the page

Name

Hirsch Gunzenhäuser [04.05.1822]          

top of the page

Edition

Ein Grabstein ist nicht mehr erhalten.
top of the page

Kommentar

Datierung Gestorben 04.05.1822

top of the page

Zur Person


Der Handelsmann Hirsch Löw Gunzenhäuser war von Gunzenhausen nach Bayreuth gekommen und hatte 1771 Schutz erlangt. 1814 nahm er den Familiennamen Gunzenstein an. Er war verheiratet mit Fradel, einer Tochter von Wolf Seckels, und Vater von mindestens neun Kindern: Die 1775 geborene Jeanette Schönga heiratete den Bayreuther Schutzjuden Hirsch Michael (Reinfeld). Der 1796 24 Jahre alte Sohn Wolf erhielt (vor 1796) ebenfalls Schutz in Bayreuth, heiratete und zog später mit seiner Familie nach Wien. Die Tochter Esther war 1796 20 Jahre alt, der Sohn Loew 18 Jahre. 1777 wurde Simon geboren, um 1779 Karoline Kohla, 1781 Jette Jentala, 1785 Jacob und 1787 Meyer. Außerdem lebte 1796 in seinem Haushalt die 18-jährige Magd Mährla. Hirsch Gunzenhäuser, dessen Vermögen 1796 mit 9.500 Gulden angesetzt wurde, trieb "kein bestimmtes Geschäft und hat sich zeithero mit Gütter-Zerschlagung abgegeben". Er starb am 4. Mai 1822 im Alter von 86 Jahren an "Entkräftung".
1786 war Hirsch Löw Gunzenhäuser als einer der drei "Barnoßen", d.h. als Gemeindevorsteher, maßgeblich an der Einrichtung des Bayreuther jüdischen Friedhofs und 1788 an der Abfassung des "Begräbnisreglements" beteiligt. Auch der Schenkungsbrief über die Bayreuther Synagoge von 1772 trägt u.a. seine Unterschrift.

top of the page

Zur Familie


Gattin: Fradel Gunzenhäuser (Grabstein Nr. bay-0291)
Kinder: Simon Blumenfeld (Grabstein Nr. bay-0279); Karoline, Gattin des Machol Sulzbacher (Grabstein Nr. bay-0295); Jacob Gunzenhäuser (Grabstein Nr. bay-0296); Meyer Gunzenhäuser (Grabstein Nr. bay-0499); Jeanette Reinfeld (Grabstein Nr. bay-0338)
Enkel: Fanny Gunzenhäuser (Grabstein Nr. bay-0300); Isaac Kronberger (Gunzenhäuser) (Grabstein Nr. bay-0652)

top of the page

Quellen / Sekundärliteratur


Belegungsliste (BayHStA, Jüdisches Standesregister 64 u. CAHJP G5/165) Nr. 299: Hirsch ­Gunzenhäuser · 1822
Stadtarchiv Bayreuth, 2733: Namensveränderung und Immatrikulation der Juden (18.08.1814), Nr. 16: "Gunzenhaeuser Hirsch Löb - nun Hirsch Löw Gunzenstein".

A. Eckstein: Geschichte der Juden im Markgrafentum Bayreuth, Bayreuth 1907, S. 120.

top of the page

Fotografien

  «   »
top of the page

Zitation der Inschrift

Digitale Edition - Jüdischer Friedhof Bayreuth, bay-3299
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=bay-3299
(last modified - 2011-12-06 15:49)

Recherche im Gesamtbestand - Kontextualisierungen

An dieser Stelle sollen ausgehend von der obigen Inschrift Einstiege/Ausstiege in den epigraphischen Gesamtbestand (27105 Inschriften) angeboten werden.

Inschriften des Jahres 1822

Inschriften mit ähnlichem Wortbestand

to be done ...


Auftraggeber

Bearbeitet im Auftrag der Israelitischen Kultusgemeinde Bayreuth

Förderer

Festspiel- und Universitätsstadt Bayreuth Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern Oberfranken Stiftung


 

contact us
Creative Commons Lizenzvertrag
http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=bay-3299
is licensed under a
Creative Commons Attribution 4.0 International License
Valid XHTML 1.0 Strict
letztes update: 2014-05-20
powered by
tustep-logo
TUSCRIPT modul