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Bayreuth 957 Inschriften (1787-heute)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID bay-914
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Bayreuth, bay-914: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?bay-914

Name

Eduard Gröger [02.09.1929]          

Diplomatische Transkription

Hier ruht mein lieber
Gatte u. Vater
Herr
Eduard Gröger
5 1857 - 1929
Ruhe sanft

Kommentar

Datierung Geboren 1857; gestorben 02.09.1929

Beschreibung

Symbol Davidstern
Steinmetz An der Seite des Sockels war eine kleine Plakette mit dem Namen des Steinmetz angebracht, die jedoch heute fehlt.

Zur Person

Eduard Gröger war verheiratet mit Jeanette geb. Cohn und hatte zehn Kinder: 1882 wurde Ludwig geboren, 1885 Bertha, 1886 Fanni, 1887 Elsa, 1890 Regina, 1892 Hermann, 1895 Julius und 1896 Martha. 1901 kam Frieda zur Welt, 1902 Helene. Der Kaufmann Eduard Gröger starb im Alter von 72 Jahren.
Die Tochter Frieda wurde 1942 von München in das Ghetto Piaski deportiert und kehrte nicht zurück. Ihr Bruder Hermann lebte in Wien und wurde nach Theresienstadt deportiert. Ihre Schwester Martha, eine verheiratete Liebermann, wurde von München nach Riga deportiert und ermordet. Die Schwester Fanny, eine verheiratete Wunder, starb in Polen.
Der Sohn Julius war bereits am 16. September 1916 als Soldat im 1. bayrischen Infanterie-Regiment 7 im Ersten Weltkieg gefallen, seine Grabstätte ist nicht bekannt (siehe auch das Denkmal für die Gefallenen, bay-9002).

Links zu personenbezogenen Onlinedatenbanken

Fanny Wunder ─ ‎‏יד ושם‏‎ Yad Vashem: Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer, 3872421 ─ Gedenkbuch: Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945, 996282
Frieda Gröger ─ ‎‏יד ושם‏‎ Yad Vashem: Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer, 138316

Quellen / Sekundärliteratur

Belegungsliste (BayHStA, Jüdisches Standesregister 64 u. CAHJP G5/165) Nr. 914: Herr Eduard ­Gröger · 1857-1929 Die jüdischen Gefallenen des deutschen Heeres, der deutschen Marine und der deutschen Schutztruppen 1914-1918. Ein Gedenkbuch, hrsg. vom Reichbund jüdischer Frontsoldaten, Berlin 1932, S. 39 und 128.

Fotografien

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Bert Sommer

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2009-07-16
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Steinmetz
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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Bayreuth, bay-914
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=bay-914
(letzte Änderungen - 2016-03-04 23:51)

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Inschriften des Jahres 1929

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

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Auftraggeber

Bearbeitet im Auftrag der Israelitischen Kultusgemeinde Bayreuth

Förderer

Festspiel- und Universitätsstadt Bayreuth Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern Oberfranken Stiftung


 

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http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=bay-914
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