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Bayreuth 957 Inschriften (1787-heute)

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ID bay-749
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Bayreuth, bay-749: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?bay-749

Name

Siegmund Hirschfeld [11.12.1900]          

Diplomatische Transkription

Hier ruht
unser teurer unvergesslicher
Gatte und Vater
Herr
5 Siegmund Hirschfeld
geb. 27. März 1863
gest. 11. Dezember 1900.

Kommentar

Datierung Geboren 27.03.1863; gestorben 11.12.1900

Zur Person

Der Kaufmann Siegmund Hirschfeld hatte in Bayreuth ein Textilgeschäft in der Maximilianstraße betrieben, das Putz-, Strumpf, Weiß-, Woll-, Spiel- und Kurzwaren führte. Er war verheiratet mit Emma geb. Hahn und Vater von drei Söhnen: 1893 wurde Fritz geboren, 1894 Otto und 1898 Curt. Siegmund Hirschfeld starb im Alter von 37 Jahren in der chirurgischen Klinik in Erlangen an einem "chronischen Nierenleiden" und "Herzlähmung" und wurde in Bayreuth beigesetzt.
Seine beiden Söhne Fritz und Otto fielen beide als Soldaten im Ersten Weltkrieg. Fritz, Vizefeldwebel im 12. bayrischen Reserve-Infanterie-Regiment 21, wurde am 14. Juni 1917 als vermisst gemeldet, er ruht auf der Kriegsgräberstätte im französischen Lambersart in einem Kameradengrab. Sein Bruder Otto, der im 2. bayrischen Reserve-Infanterie-Regiment 21 gedient hatte, war schon am 1. November 1914 gefallen und wurde auf der Kriegsgräberstätte im belgischen Langemark, ebenfalls in einem Kameradengrab, beigesetzt (siehe auch das Denkmal für die Gefallenen, bay-9002).

Quellen / Sekundärliteratur

Belegungsliste (BayHStA, Jüdisches Standesregister 64 u. CAHJP G5/165) Nr. 749: Siegmund ­Hirschfeld · 1900 · starb in Erlangen Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge - Gräbersuche (www.volksbund.de; 29.2.2012).
Die jüdischen Gefallenen des deutschen Heeres, der deutschen Marine und der deutschen Schutztruppen 1914-1918. Ein Gedenkbuch, hrsg. vom Reichbund jüdischer Frontsoldaten, Berlin 1932, S. 48 und 128.
Sylvia Habermann: "Juden im Erwerbsleben. Kaufleute und Gewerbetreibende vom späten 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert", in: Jüdisches Bayreuth, hrsg. von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Bayreuth 2010, S. 167-176, hier S. 173 (Abbildung des Geschäftes).

Fotografien

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Bert Sommer

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Bayreuth, bay-749
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=bay-749
(letzte Änderungen - 2016-03-04 23:51)

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Auftraggeber

Bearbeitet im Auftrag der Israelitischen Kultusgemeinde Bayreuth

Förderer

Festspiel- und Universitätsstadt Bayreuth Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern Oberfranken Stiftung


 

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