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Bayreuth 957 Inschriften (1787-heute)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID bay-495
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Bayreuth, bay-495: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?bay-495

Name

Brendel bat Jizchak Aub (Betty ­Aub) [03.03.1864]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״ט‏‎ Hier ist geborgen
‎‏אשת חיל יראת ה׳ אשר גמלה‏‎ ›die tüchtige Gattin‹, den Ewigen ehrfürchtend, die ›Gutes
‎‏טוב כל ימי חייה ולחם עצלות‏‎ erwies alle Tage ihres Lebens‹, ›und das Brot der Trägheit
‎‏לא תאכל חסד בלבה פרשה לעני‏‎ aß sie nicht‹, Milde war in ihrem Herzen, ›ihre Hand reichte
‎‏כפה ותט שכמה לסבול מוסר‏‎ 5 sie dem Armen‹, ›ihre Schulter neigte sie, um die Bürde
‎‏עול כי הצנע לכתה עם האלקים‏‎ der Zucht zu ertragen‹, ›denn sie wandelte demütig vor dem Ewigen‹.
‎‏מר׳ ברענדל בת פו״מ הח״ר יצחק‏‎ Frau Brendel, Tochter des Vorstehers und Leiters, des toragelehrten Herrn Jizchak
‎‏אויב הלכה לארץ החיים יום ד׳‏‎ Aub, sie ging ins ›Lande des Lebens‹ (am) Tag 4,
‎‏כ״ה אדר ראשון תרכ״ד לפ״ק‏‎ 25. des ersten Adar 624 der kleinen Zählung.
‎‏נפשה בטוב תלין‏‎ 10 ›Ihre Seele nächtige im Guten‹
Hier ruht
Frau Betty ­Aub
G[es]t[or]ben dem 2. März 1864
 Sockel
Es [...]
Lust [...] Tod 15
[...]
[---]

 

 Zl 2: Spr 31,10  Zl 2f: Spr 31,12  Zl 3f: Spr 31,27  Zl 4f: Spr 31,20  Zl 5f: nach Gen 49,15 | Zl 6: Mich 6,8  Zl 8: Jes 38,11  Zl 10: Ps 25,13

Kommentar

Datierung Gestorben Mittwoch, 03.03.1864
Eine aus vielen Zitaten zusammengesetzte hebräische Inschrift auf die Tochter eines Vorstehers, die anstelle des üblichen Schlusssegens mit einem Psalmzitat schließt. Die deutsche Eulogie auf dem Sockel ist leider fast vollständig verwittert.

Beschreibung

Ornament gestalterische Verzierung
Zustand Verwitterung stark; Beschädigung mittel

Zur Person

Betty Brendel wurde am 3. Juni 1810 in Bayreuth geboren als Tochter des Kaufmanns Isaac Aub und der Babette. 1838 heiratete sie den Fürther Kaufmann Simon Wassertrüdingen, ließ sich jedoch später wieder scheiden, kehrte nach Bayreuth zurück und nahm ihren Geburtsnamen wieder an. Sie starb im Alter von 53 Jahren an einer "Lungenlähmung".

Zur Familie

Vater: Isaak Aub (Grabstein Nr. bay-0414)
Mutter: Babette Perl Aub (Grabstein Nr. bay-0431)

Quellen / Sekundärliteratur

Belegungsliste (BayHStA, Jüdisches Standesregister 64 u. CAHJP G5/165) Nr. 495: Fr. Betti ­Aub · 1864

Fotografien

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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Bayreuth, bay-495
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=bay-495
(letzte Änderungen - 2016-03-04 23:51)

Recherche im Gesamtbestand - Kontextualisierungen

Inschriften des Jahres 1864

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

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Auftraggeber

Bearbeitet im Auftrag der Israelitischen Kultusgemeinde Bayreuth

Förderer

Festspiel- und Universitätsstadt Bayreuth Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern Oberfranken Stiftung


 

Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=bay-495
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