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Bayreuth 957 Inschriften (1787-heute)

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epidat - epigraphische Datenbank

ID bay-110
Lizenz Creative Commons Attribution-BY 4.0 International Licence [CC BY]
Zitation Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Bayreuth, bay-110: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?bay-110

Name

Hirsch ben Selke (Hirsch ­Bayersdörfer) [16.11.1814]          

Diplomatische Transkription und Übersetzung

‎‏פ״ט‏‎ Hier ist geborgen
‎‏ה׳ הירש בר זעלקי ז״ל‏‎ Herr Hirsch, Sohn des Selke, sein Andenken zum Segen,
‎‏מפ״ד‏‎ aus Baiersdorf,
‎‏נפטר יום ד׳ ג׳ כסליו‏‎ verschieden Tag 4, 3. Kislev
‎‏תקע״ה‏‎ 5 575.
‎‏תנצב״ה‏‎ Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens

Kommentar

Datierung Gestorben Mittwoch, 16.11.1814
Abkürzung Zl 3: Der mit ‎‏פ״ד‏‎ ("P"D") abgekürzte Ortsname wurde entsprechend der Angaben in den Registern aufgelöst.

Beschreibung

Ornament gestalterische Verzierung
Zustand Verwitterung leicht

Zur Person

Der Handelsmann Hirsch Selcke aus Bayersdorf, auch Hirsch Bayersdörfer, erscheint schon auf der ersten Gemeindeliste von 1763, 1766 bekam er Schutz in Bayreuth. Er war verheiratet mit Madle, auch Madlon, Madel und Nadel. Kinder sind in der "Juden-Familien-Liste" von 1796 nicht aufgeführt, dagegen aber zwei "Waysenmägdlein", die in seinem Haushalt lebten, die 30-jährige Rösel und die 22-jährige Güttlein. Hirsch Bayersdörfers Vermögen wurde 1796 für die Schatzung mit 2.600 Gulden beziffert. Er handelte mit "geld und andere Negotia" und lebte "beim Buttner Wagner" zur Miete. Hirsch Bayersdörfer starb im Alter von 83 Jahren an "Entkräftung".
1780 gehörte "Hirsch Selcle" zu den Unterschreibern des Konzessionsgesuchs an den Markgrafen zur Anlage eines eigenen Friedhofs. Auch der Schenkungsbrief über die Bayreuther Synagoge von 1772 trägt u.a. seine Unterschrift.

Zur Familie

Gattin: Madle, Gattin des Hirsch Bayersdörfer (Grabstein Nr. bay-0108)

Quellen / Sekundärliteratur

Belegungsliste (BayHStA, Jüdisches Standesregister 64 u. CAHJP G5/165) Nr. 110: Hirsch ­Bayersdörfer · 1814 A. Eckstein: Geschichte der Juden im Markgrafentum Bayreuth, Bayreuth 1907, S. 93, 120.

Fotografien

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Bert Sommer

heutiges Foto
2009-05-21
recto
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Zitation der Inschrift

Digitale Edition ─ Jüdischer Friedhof Bayreuth, bay-110
URL: http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=bay-110
(letzte Änderungen - 2016-03-04 23:51)

Recherche im Gesamtbestand - Kontextualisierungen

Inschriften des Jahres 1814

Orte jüdischer Geschichte im Umfeld des Friedhofs

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Auftraggeber

Bearbeitet im Auftrag der Israelitischen Kultusgemeinde Bayreuth

Förderer

Festspiel- und Universitätsstadt Bayreuth Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern Oberfranken Stiftung


 

Steinheim-Institut
http://www.steinheim-institut.de:80/cgi-bin/epidat?id=bay-110
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